Werbeagentur Linz zum Seitenanfang

Steuernews für Klienten

Weitere Artikel

Was ändert sich ab 1.1.2019 bei der Kammerumlage 1?

Was ändert sich ab 1.1.2019 bei der Kammerumlage 1?

Die Wirtschaftskammer finanziert sich hauptsächlich durch Umlagen der eigenen Mitglieder. Neben der Grundumlage, die direkt an die Kammer zu entrichten ist, sind die Kammerumlage 1 (KU1) und Kammerumlage 2 (KU2) an das Finanzamt zu bezahlen.

Mitglieder der Wirtschaftskammer haben in der Regel die Kammumlage 1 an das Finanzamt abzuführen, wenn die im Inland erzielten steuerbaren Nettoumsätze in einem Kalenderjahr € 150.000,00 übersteigen. Auch steuerbefreite Umsätze, wie z. B. innergemeinschaftliche Lieferungen, sind in diese Grenze einzurechnen.

Bemessungsgrundlage ist im Wesentlichen

  • die geltend gemachte Vorsteuer,
  • die geschuldete Einfuhrumsatzsteuer,
  • die Erwerbsteuer und
  • die auf den Unternehmer übergegangene Umsatzsteuerschuld (Reverse Charge).

Von der Bemessungsgrundlage auszuscheiden sind

  • Umsatzsteuern, die bei Geschäftsveräußerungen anfallen,
  • Umsatzsteuer im Zusammenhang mit Eigenverbrauch und
  • neu ab 1.1.2019: Vorsteuern, die auf Investitionen in das ertragsteuerliche Anlagevermögen entfallen.

Vorsteuern im Zusammenhang mit dem Anlagevermögen betreffen neue wie auch gebrauchte Wirtschaftsgüter. Ebenso nicht zu berücksichtigen sind Vorsteuern aus geringwertigen Wirtschaftsgütern. Die Vorsteuern können aus Anschaffungskosten oder Herstellungskosten stammen. Reparaturen, Instandhaltungen und Ähnliches gelten nicht als Investitionen.

Für Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen sowie für einzelne Branchen gelten bezüglich der Bemessungsgrundlage eigene Bestimmungen.

Der Steuersatz, der auf die Bemessungsgrundlage angewandt wird, ist bei der KU1 in ganz Österreich gleich und beträgt ab dem ersten Quartal 2019

  • 0,29 % für jene Teile der Bemessungsgrundlage bis € 3,000.000,00
  • 0,2755 % für jene Teile der Bemessungsgrundlage größer € 3,000.000,00 und kleiner/gleich € 32,500.000,00
  • 0,2552 % für jene Teile der Bemessungsgrundlage größer € 32,500.000,00

Für Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen gelten abweichende Prozentsätze und Schwellenwerte.

Die Kammerumlage 1 ist vom Kammermitglied vierteljährlich selbst zu berechnen und spätestens bis zum 15. des auf das Kalendervierteljahr zweitfolgende Kalendermonats an das Finanzamt zu entrichten. Bei der Berechnung der Umlage für das jeweils letzte Kalendervierteljahr sind Unterschiedsbeträge, die sich zwischen den berechneten Vierteljahresbeträgen und dem Jahresbetrag der Umlage ergeben, auszugleichen. In der Jahresumsatzsteuererklärung ist der Jahresbetrag der KU1 einzutragen.

Stand: 27. Dezember 2018

Bild: rogerphoto - stock.adobe.com

Covid 19

Sehr geehrte Klientin, sehr geehrte Klient,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen dürfen wir Ihnen mitteilen, unseren Bürobetrieb lediglich nur mehr in eingeschränktem Ausmaß aufrecht halten zu können: Telefonisch und per E-Mail werden wir zu den gewohnten Zeiten für Sie für Sie erreichbar sein, werden aber in nächster Zeit gänzlich auf persönliche Besprechungen verzichten und auch alle anderen persönlichen Kontakte auf ein Minimum reduzieren. Für die Übergabe von allfälligen Unterlagen bitten wir Sie um vorige Kontaktaufnahme, damit wir gemeinsam den besten Weg dafür finden. Wir haben für unsere Mitarbeiter die Möglichkeit des Arbeitens im Home-Office geschaffen, einige Mitarbeiter nutzen diese bereits, der Kanzleibetrieb vor Ort bleibt aber aufrecht. Ihre Gesundheit und jene unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen derzeit absolut im Vordergrund.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und - bleiben Sie gesund!

OK
Emberger Kohlbacher Rauch Steuerberatungs GmbH - Kufstein Untere Feldgasse 1 6330 Kufstein Österreich +43 (0) 5372 63716 +43 (0) 5372 63716-20 www.emberger.co.at
Emberger Kohlbacher Rauch Steuerberatungs GmbH - Brixlegg Niederfeldweg 9f 6230 Brixlegg Österreich +43 (0) 5337 63557 +43 (0) 5337 63557-15 www.emberger.co.at